Wir Menschen lieben die Freiheit. Wir mögen es nicht, in vielen Lebensweisen eingeschränkt zu werden, doch manchmal ist es unabdingbar, dass wir Einschränkungen und Regeln erhalten. Ich könnte nun hier einen sehr langen Bericht erstellen und über 746.950 Regeln und Einschränkungen sprechen, vermutlich Diskussionen damit schüren und eventuell auch politisch und gesellschaftlich Feuer entfachen. Das ist aber nicht der Sinn meiner Berichte und erst recht nicht meines heutigen Blogposts….

Ich möchte heute mit meinem Bild auf die aktuelle Lage eingehen, in der ein Virus die Gesellschaft komplett entzweit und teilweise verstörende Szenen herbeiruft. Um die Ansteckung einzudämmen und die Infektionskurve abzuflachen, gibt es seit einiger Zeit neue Regeln für uns, die uns dazu auffordern, im Haus zu bleiben, nur in dringenden und absolut nötigen Situationen raus zu gehen und soziale Kontakte zu vermeiden. Eine Regel, eine Vorschrift, worauf sogar von behördlicher Seite geachtet und gegen Verstöße vorgegangen wird. Viele denken leider immer noch, dass es übertrieben sei, dass “die” (die Politiker) uns nicht einsperren dürfen, Grundrechte und so…. ich muss leider sagen: Bullshit! Es geht hier nicht um Einsperren, um in Grundrechte einzugreifen oder um Langeweile! Es geht um viel mehr: Um Leben retten!

Oostkappelle, Februar 2020

Das Leben unserer Liebsten, unserer Großeltern, unserer Eltern, die uns ihr komplettes Leben lang mit allem was sie hatten geschützt haben und mit allen Entbehrungen, die sie für uns auf sich genommen haben. Es geht um die eigene Familie, in der es sogenannte Risikopersonen gibt, die durch verschiedene Vorerkrankungen sehr anfällig sind. Es geht um unsere Freunde, um unsere Nachbarn, um unser Umfeld, in dem wir täglich Menschen begegnen. Und wir alle haben die Pflicht, uns gegenseitig zu schützen, wenn wir es können. Und hier kommt der Punkt: Wir können! Wir können mit Einschränkungen in unserem Alltag viele Menschen schützen und die Infektionskurve abflachen. Es gibt so viele schlimme Dinge, die in unserer Welt tagtäglich geschehen, Kriege, Hungersnöte, um nur einige aufzuzählen… Auch hier kann geholfen werden, jedoch lange nicht so “einfach”, wie in der aktuellen Pandemie.

Mein heutiges Bild zeigt im Hintergrund die Weite, nach der wir uns sehnen. Vorne jedoch der Zaun, der symbolisch für die aktuellen Einschränkungen steht: er ist nicht hoch, wir sehen trotzdem die Weite und die Natur, aber dennoch hindert er uns, dorthin zu gehen. Es ist nur ein kleiner Zaun, der jedoch in der Pandemie eine sehr große Bedeutung hat: Er sperrt uns nicht ein und lässt uns trotzdem atmen und die Weite genießen! Haltet euch an die Regeln, denn sie dienen dem Schutz für uns alle! Nun ist es an der Zeit, zusammen zu stehen und füreinander da zu sein, ohne dass wir uns für Teile unserer Gesellschaft schämen müssen (nur kurz, bevor ich mich zu sehr aufrege: Hamsterkäufe von Nudeln und Toilettenpapier, Panikmache und die absolute Ignoranz von Schutzmaßnahmen….ihr habt es auch einfach nicht verstanden!!!)

Uns wird nicht unsere Freiheit genommen, sondern wir retten das Leben unserer Mitmenschen!

#Stayhome!

#Flattenthecurve!

Saludos,

eure Nonny

One Reply to “Eingeschränkte Freiheit”

  1. Die Krise kann auch als Chance genutzt werden und wir wieder „irdisch“ werden.
    Denn die Erde gibt es nur einmal und muss geschützt werden. Wir sind nicht allein auf der Erde und die Profitgier und Egoismus zerstört nicht nur die Erde, sondern auch die Gesellschaft.

    Die jetzige Zeit zeigt, dass wir Zusammenstehen müssen. Das wir ein breiterer Blickwinkel auf die Dinge bekommen müssen. Denn wer immer mehr Gewinn haben möchte muss sich im Klaren sein, dass jeder Gewinn auch auf Kosten anderen geht. Entweder auf Kosten der Erde, auf Kosten der zukünftigen Generationen oder auf Kosten anderen Menschen auf der Welt.

    Es sollten jedem klar sein, dass man nicht allein auf der Welt überleben kann. Der Mensch ist auf einen Miteinander angewiesen.

    Lasst uns mehr Solidarität zeigen!

    Jetzt während Corona, dass wir zu Hause bleiben. In der vergangenen (und vielleicht zukünftigen) europäischen Flüchtlingskriese, auch den Menschen zu helfen und das, was noch kommen wird. Und wer jetzt über Flüchtlinge schimpfen will überlegt, ob die eigenen (Groß-)Eltern nicht auch Flüchtlinge des zweiten Weltkriegs waren.

    Die Krise hat einen kleinen Vorteil, die Populisten können mit Fake-News und Hetze nicht gewinnen, denn die Krise besinnt uns auf das wesentliche und braucht solide Strukturen.
    Lasst uns die Corona-Krise nutzen, um weiter zu entschleunigen, bewusster und miteinander zu Leben. Jetzt und auch in der Zukunft!

    Bleibt gesund und denkt an euren Liebsten!

    #Stayhome!

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