{"id":1108,"date":"2023-06-25T22:45:00","date_gmt":"2023-06-25T20:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/?p=1108"},"modified":"2023-06-26T23:52:47","modified_gmt":"2023-06-26T21:52:47","slug":"den-mutigen-gehoert-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/?p=1108","title":{"rendered":"Den Mutigen geh\u00f6rt die Welt"},"content":{"rendered":"<p>Wieso nimmt man eigentlich selten neue Herausforderungen an? Im Grunde genommen kann man doch nur lernen, auch wenn man scheitern w\u00fcrde. Dennoch verl\u00e4sst man seine Komfortzone viel zu selten. Ich vermute, weil die Angst vor einem m\u00f6glichen Scheitern zu gro\u00df ist und wir grunds\u00e4tzlich &#8211; verst\u00e4ndlicherweise &#8211; keine negativen Erfahrungen machen m\u00f6chten. Und wenn man die eigene Welt verl\u00e4sst, provoziert man automatisch neue Erfahrungen. Ich denke, dass diese aber genauso gut positiv sein k\u00f6nnen, vergisst man schnell und bleibt daher dort stehen, wo man ist. M\u00f6glicherweise etwas, was man sp\u00e4ter durchaus bereuen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich habe mich mal wieder auf Reisen begeben und mein Plan schlug vor allem bei meiner Familie nicht gaaaanz so gut an: Ich wollte zwei Wochen mit dem Auto nach Norwegen. Bis dato war alles fein. Als ich nebenbei erw\u00e4hnte, dass ich auch im Auto schlafen werde und alleine fahre, schlug die Freude ein wenig um.<\/p>\n<p>&#8222;Wieso willst du denn alleine fahren?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Bist du dir sicher, dass es eine gute Idee ist?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist doch viel zu gef\u00e4hrlich alleine als Frau!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wieso schlie\u00dft du dich denn keiner Reisegruppe an, wenn deine Freunde keine Zeit haben, mitzukommen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und wehe, du meldest dich nicht jeden Tag wo genau du bist&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Was ist, wenn etwas passiert?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wird dir da nicht langweilig?&#8220;<\/p>\n<p>&#8230;.das waren nur einige wenige Fragen und Kommentare, die ich w\u00e4hrend meiner Planung geh\u00f6rt hatte. Jedoch stand f\u00fcr mich bereits fest: Ich passe &#8211; wie immer &#8211; so gut es geht auf mich auf und werde das durchziehen. Es ist nicht der erste Urlaub alleine und ich m\u00f6chte das so. Das einzige, was mich ins Gr\u00fcbeln gebracht hatte, war, ob ich wirklich 14 N\u00e4chte im Auto aushalte oder mir doch relativ schnell Unterk\u00fcnfte suche&#8230; \ud83d\ude09 Um das direkt vorwegzunehmen: Es war sehr schnell sehr angenehm im Auto, nur die erste Nacht war ein wenig &#8222;K\u00f6rper-Falterei&#8220; \ud83d\ude09<\/p>\n<p>So ging es also los, als erstes zu Freunden nach Neum\u00fcnster und von dort dann nach D\u00e4nemark zur F\u00e4hre. Die \u00dcberfahrt war entspannt und bei strahlendem Sonnenschein genoss ich die Ruhe an Deck und den Ausblick zum Horizont. In Norwegen angekommen ging es erstmal zur ersten &#8211; und vorerst letzten &#8211; Unterkunft. Die erste und die letzte Nacht in Norwegen schlief ich in einer Unterkunft bzw. in einem Hotel, die restlichen N\u00e4chte im Auto. Die Dachtasche f\u00fcr das Auto war daf\u00fcr eine gro\u00dfe Hilfe, denn so hatte ich in der Nacht deutlich mehr Platz. Anders h\u00e4tte ich wahrscheinlich drau\u00dfen schlafen m\u00fcssen \ud83d\ude09 Und dann ging die Reise auch schon so richtig los. Die H\u00e4user wurden weniger, die W\u00e4lder und Berge mehr, viele Tunnel oder Br\u00fccken und \u00fcberall war Wasser. Fl\u00fcsse, B\u00e4che, Fjorde, Wasserf\u00e4lle und tats\u00e4chlich auch noch Schnee und Eis. Am Ende hatte ich zwischen -2 und 19 Grad alles dabei in den zwei Wochen.<\/p>\n<p>Mein heutiges Bild des Tages ist eins von meinem absoluten Lieblingscampingplatz, den ich nur durch Zufall gefunden habe und auf dem zwei \u00dcbernachtungen gar nicht geplant waren. Ich hatte bereits &#8222;gedreht&#8220; und fuhr schon wieder Richtung Westk\u00fcste, um den R\u00fcckweg nach Kristiansand anzutreten, als ich diesen Traumplatz von der Landstra\u00dfe aus sah. Die Sonne ging schon leicht unter, der Platz war komplett leer und lag direkt am Fjord mit Blick auf die Berge. F\u00fcr mich war direkt klar: Hier bleibst du die Nacht und es wurden sogar zwei N\u00e4chte dort. Das Bild entstand am ersten Abend, als ich noch einen kleinen Spaziergang \u00fcber den leeren Campingplatz machte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1113\" align=\"aligncenter\" width=\"525\"><a href=\"https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-768x1024.jpg\" class=\"size-large wp-image-1113\" width=\"525\" height=\"700\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.nonnyontheroad.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_8347-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/a> Vangsnes, Norwegen, Mai 2023<\/figure>\n<p>Das war einer der Momente, in denen ich realisierte, was gerade alles geschah. Einer der Momente, in denen ich merkte, was mir dieser Urlaub brachte: neue Erkenntnisse f\u00fcr mich und mein Leben, Zufriedenheit, tolle Erlebnisse, neue Ideen, lustige Tollpatsch-Situationen, \u00fcberwiegend positive Erfahrungen und vor allem St\u00e4rke! Denn ganz klar, den Mutigen geh\u00f6rt die Welt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich glaube, ich h\u00e4tte noch zig andere Fotos nehmen k\u00f6nnen, aber dieses f\u00fchlte sich jetzt richtig daf\u00fcr an, da es der Moment war, in dem ich oben genanntes realisierte. Weitere Bilder aus diesem wundervollen Urlaub werden sicherlich mit anderen Geschichten dahinter folgen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Saludos,<\/p>\n<p>eure Nonny<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieso nimmt man eigentlich selten neue Herausforderungen an? Im Grunde genommen kann man doch nur lernen, auch wenn man scheitern w\u00fcrde. Dennoch verl\u00e4sst man seine Komfortzone viel zu selten. 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